Das Sprichwort „Der Abfall eines Mannes ist der Schatz eines anderen Mannes“ war noch nie so wahr.
Die Material-Match-Making Die Plattform ist der rote Faden, der Material- und Technologieanforderungen verbindet.
Jedes Jahr produzieren wir eine große Menge Textilabfälle mit geringen Recycling- und Verwertungsmöglichkeiten und hohen Entsorgungskosten. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, am europäischen Projekt Life M3P – Material Match Making teilzunehmen, dessen Ziel es ist, eine Datenbank mit Abfallmaterialien von Unternehmen verschiedener Branchen zu erstellen, die allen zur Verfügung steht, um für jedes kreative Bedürfnis die perfekte Lösung zu finden und Industrieabfällen ein zweites Leben zu geben. Das Projekt Life M3P – kofinanziert von der Europäischen Kommission – zielt darauf ab, eine Online-Plattform zu untersuchen und umzusetzen, um den Austausch von Industrieabfällen/Abfällen zwischen Unternehmen in Produktionsbezirken zu fördern. Das Life M3P-Projekt umfasst vier europäische Regionen – Lombardei (Italien), Flandern (Belgien), Westmakedonien (Griechenland), Asturien (Spanien) – mit dem ultimativen Ziel, ein territoriales Modell der industriellen Abfallwirtschaft zu demonstrieren und zu testen, um die industrielle Symbiose zu fördern. Mit dem vorgeschlagenen Modell zielt das Projekt darauf ab, die Gesamteffizienz industrieller Prozesse in den Zielgebieten zu steigern, indem der Einsatz von Industrieabfällen durch eine Reduzierung der Deponierung, Lagerung und des Transports erhöht wird. Durch die Implementierung und Nutzung der Online-Plattform wird die Informationslücke über die in einem lokalen Gebiet erzeugten Industrieabfälle durch einen systematischen Ansatz geschlossen, der auf den Lebenszyklus von Produkten und die für ihre Herstellung erforderliche Materialkette ausgerichtet ist.
Konkret zielt die Partnerschaft – bestehend aus Unternehmen aus Italien, Belgien, Spanien und Griechenland – darauf ab, lokale Netzwerke zur Verbesserung der industriellen Abfallwirtschaft zu stärken, deren Verwendung in anderen lokalen Unternehmen zu fördern und den Bedarf an Behandlung, Lagerung, Transport und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.